56 Goldene Aussicht / Zlatá vyhlídka
Kommentare zum Gipfel:
Grosser: - Ostern 1908 von Franz Goldberger und Gefährten erstiegen, damit wahrscheinlich Beginn der sächsichen Erschließungsgeschichte im Böhmischen Paradies.
Feuerschweif: + -
Breitensportler: + -
der "Ich": 0 - Schöner großer Gipfel für den "Normalkletterer" mit vielen leichten, gut gesicherten Wegen.
**Normalweg (Normální cesta) IV;
Walter Sobe, E.Herbe 04.06.1922
Von der Scharte linkshaltend durch die Wand zu kleiner Höhle (SU), zuerst rechts dann links an der Kante hoch auf den SW-Vorbau und SW-Wand zG.
Breitensportler+# Außer der im KF erwähnten SU im Loch und einer oben, wenn man links an die Kante geht, gibt es allenfalls Schlingenmöglichkeiten, die als Wegmarkierung taugen. Die Kletterei ist vielleicht nicht III aber deutlich einfacher als am Eckweg.
Variante zum Normalweg (Varianta N.c.) IV;
Karel Cerman, 1945
Vom großem Loch des \"Normalweges\" links und bei der Kante zum Vorgipfel.
Flohziegen (Bleší kozy) VIIIa;
Lukáš Krejčí und Petr Vejvoda 20.11.2012
NW-Kante über 2R zG.
Nordwesthangel (Severozápadní sokolík) VI;
Josef Čihula, und Gef., 1961
In Verschneidung rechts vom \"NW-Riß\" Hangel zu SW-Vorgipfel und \"Normalweg\" z.G.
*Nordwestriss (Severozápadní spára) VI;
Gustav Švábik, J. Paulus, 1961
In der NW-Wand brüchigen Kamin zu R und kurzen Riss zum SW-Vorfelsen und AW z.G.
JoergB+## Sieht von unten etwas häßlich aus, klettert sich aber überraschend gut und an Schlingen läßt sich auch einiges unterbringen.
Winkelweg (Koutová cesta) III;
Carl Rau, F.Helmstädt 05.06.1922
Westverschneidung zu grasigem Band. Verschneidung zu Scharte zwischen Gipfelkopf und nördlichem Vorgipfel und NW-Wand z.G.
Olympiade 88 (Olympiáda 88) VIIb;
Josef Koudelka, P. Hejtmánek 24.09.1988
Wand links des WINKELWEGES an R vorbei zu nördlichem Vorgipfel.
*Moosweg (Mechová cesta) VIIb;
Ladislav Mejsnar, J. Hušek 12.08.1963
\\\"Winkelweg\\\" zu grasigem Band, links und Mitte Wand an R vorbei z.G.
Westkante (Západní hrana) VIIa;
František Louda, M.Müller 29.08.1962
Schräg rechts zu R. Rechts hoch zu bewachsenem Band. Rinne schräg links zu Kante und zu Vorgipfel. Übergang zum Hauptgipfel und Wand z.G.
Aufsehervariante (Bachařova varianta) VIIa;
František Šída, K. Soukeník 09.08.1969
Vom Band 6m links vom \"Moosweg\" Überhang zu Wand und links queren (SU) zu Kante. Wie \"Westkante\" z.G.
Rissmann (Spárový muž) RP VIIIc;
Miroslav Dědek jun. und Milan Majdič 29.08.2013
Links der WESTKANTE zu SU und rechts zum 1.R. Von rechts überh.Wand zum 2.R. Gerade über 3.R zG.
Zum Abschied (Na rozloučenou) VIIc;
Václav Skoupý und Libor Čech 02.06.1972
\"Machaňweg\" einige Meter hoch, rechts um die Kante zu R. Links Kante zu nördlichem Vorgipfel.
Friedhofskobra (Hřbitovní kobra) VIIIb !;
Petr Slanina, M. Dědek jun. 06.05.2003
Vom R vom ABSCHIED Wand zu rechter Kante und diese zG.
***Machaňweg (Machaňova cesta) VIIa;
Drahoš Machaň, O.Jelinek 15.09.1951
Nordkante bis unter Überhang (R.),erst links dann rechtshaltend zum zweiten Ring, rechts zur Kante und diese (3.R.) z.G.
Ruheschlingel++## Gebietstypische Plattenstruktur zwischen 1.und 2.Ring
Goldene Perspektive (Złota Perspektywa) RP VIIIc;
Radek Meier, M.Meier 31.08.2013
Rechts vom TALWEG Hangeln zum 1.R und Wand über 2.R zu Band. MACHAŇWEG kurz hoch und Wand über 2R zum VG.
Diamagnetische Variante (Diamagnetická varianta) VIIIb;
Radek Meier, M.Meier 31.08.2013
Vom 1.R kurz hoch und links zum 2.R. Wand gerade zu Band und TALWEG zG.
*Talweg (Údolní cesta) VIIc;
Václav Chlum jun., V. Zakouřil 25.08.1962
Mitte Talwand (NO) Hangel zu R. Rechts queren über Überhang und schräg links zu 2.R. Kurz hoch, links und Rißspur (SU) zum nördlichem Vorgipfel.
Dir hilft Demeter (Pomůže ti Demeter) VIIIa;
Petr Slanina, M. Mlejnek, Z. Hák 08.06.2003
Wand gerade (R) zum 1.R des TALWEGES. Gerade über Überhang und Wand links von der Rißspur zu Loch zu 3.R. Rechtshaltend z.G.
Durstgrenze (Žízně strop) VIIIa;
Václav Chlum jun., A. Machaň
NO-RISS einige Meter hoch, rechts und unter großen Überhang. Hangel (R) über Überhang, Riß bis zum Ende, links Übertritt und zG.
Schwarze Pest (Černej mor) VIIIa;
Martin Vrkoslav und Václav Šatava jun. 18.08.1997
Wand gerade an R vorbei zum R des \"Durstdaches\" und diesen Weg z.G.
Nordostriss (Severovýchodní spára) IV;
Herbert Köckritz, H.Heilmaier, E.Hosemann 29.06.1927
Riß in der linken Seite der NO-Wand an R vorbei zu Scharte zwischen Gipfelkopf und nördlichem Vorgipfel. NW-Wand über Mulde z.G. (Erstbegehung mit Unterstützung vom R)
*Pfeilerweg (Pilířová cesta) V;
Herbert Köckritz und Hans Heilmaier, E.Hosemann 26.07.1927
In der rechten Seite der SO-Wand Kamin zu Durchschlupf. Diesen zur NO-Wand und hoch auf Pfeiler (R). Zurückgesetzte Wand unter großen Kopf und SO-Wand z.G. (Erstbegehung mit Unterstützung am R)
Variante zum Pfeilerweg (Varianta Pilířové) V;
Herbert Köckritz, H.Heilmaier, W.Keßler 29.07.1927
Von der Mulde sich verengenden Kamin auf Pfeiler zu R.
Wie ich eure Mutter kennenlernte (Jak jsem poznal vaše matky) RP VIIIa;
Lukáš Krejčí, Jan Zahula, T.Ilenčíková, P.Vejvoda 30.04.2012
PFEILERWEG kurz hoch zu Band und Wand entlang eines Risschens zu R. Kante über SU, schräg rechts Wand und Einschnitt zG.
Zuckerfabrik (Cukrovar) VIIb;
Petr Hejtmánek, J. Koudelka 24.09.1988
\"Pfeilerweg\" kurz zu Band. Links Rißspur und Kante z.G.
**Brüchige Wand (Lámavá stěna) VI;
Hans Heilmaier und Willy Keßler 29.07.1927
Rechts vom SO-KAMIN Wand und kurzen Riss zu Balkon. Nach links und hoch zu R. Linkshaltend zu Rinne und diese auf den südwestlichen Vorgipfel. NW z.G.
Breitensportler+#Schwierigkeit vom Abs. zum Ring hin. Das ist auch der einzige schlingefreie Abschnitt des Weges, der nicht brüchiger als gebietsbedingt ist und für einen Sternchenweg nicht herausragend.
**Feste brüchige Variante (Pevná lámavá varianta) VIIa;
Miloslav Staněk, J.Hloušek, V.Škrlant, T.Sláma 04.10.2011
Wand (R) gerade zum R.
kai++## Mit dem Untergriff für die linke Hand im grossen Loch unterm Ring- den man vielleicht übersehen könnte- geht das Erreichen des Ringes besser vonstatten. Der Zustieg zum Loch ist durch eine im Moment noch passable Bandschlinge und eine dünnere Sanduhr darunter, eigentlich gut gesichert. Danach ist es anhaltend steil. Es wird ab dem zweiten Ring VIIa bis knapp zum Ausstieg zur zweiten Abseilöse. Ab dem zweiten Ring liegen aller zwei bis drei Meter ausreichend Schlingen, die man aus einer guten Position legen kann. Insgesamt sollte man sich auf VIIb einstellen. Übrigens ist der Normaleinstieg nur marginal einfacher, jedoch durch eine sichere 12er Knotenschlinge auf dem Balkon abgesichert. Zum Bauch vorm Balkon ist es aber für die Hände rutschig und wie gesagt, dort zu starten ist nur wenig leichter als die direkte Variante.
Südostkamin (Jihovýchodní komín) II;
Carl Rau, F.Helmstett 05.06.1922
Von SO zu engen, inneren Kamin und diesen auf den südwestlichen Vorgipfel.
Frühlingsweg (Jarní cesta) IV;
Karel Bělina, B. Skotnicová 16.04.1970
Vom \"SO-Kamin\" äußersten, offenen Kamin der sich zum Riss verengt z.G.
*!Gemustertenweg (Odvedenecká cesta) VIIb;
Vladimír Haleš und Antonín Fučík 16.09.1951
Links in der SO-Wand Rinne zu Loch, hoch und rechts zu R. Entlang der Rinne zum südwestlichen Vorgipfel und NW z.G.
André Zimmermann+!!!Eigentlich schöne Ketterei allerdings an ortsüblichem Gestein und leider bis kurz vor den Ring ohne taugliche Sicherungsmöglichkeit. Und ohne sturztaugliche Landefläche (Kiefernwurzeln etliche Meter unterm Rücken). Dabei manövriert man sich mit jedem Zug in immer schwierigeres Gelände und die Hoffnung auf eine gescheite Schlinge oder entspannt große oder wenigstens stabile Griffe wird immer wieder aufs Neue enttäuscht. Bleiben die Griffe und Tritte und letztlich auch der Kandidat (muss sich beim Wählen und Sortieren ganz schön festhalten) dran, kommen kurz vorm Ring doch noch zwei, drei passable Schlingen auf einem Haufen, dann gleich das Risslein und der Ring. Nach diesem wird es auch noch nicht gleich leicht, aber der Puls senkt sich so weit, dass die Erinnerung an den Ausstieg bald wieder verblassen wird. Wer nicht explizit Gefahr sucht, sollte diesen Weg meiden. Ach so, zur Schwierigkeit. Ich möchte es so sagen: Wären das Gestein und/oder die Sicherung deutlich besser, könnte man wohl nicht mehr als VII geben.
!*Eckweg (Rohová cesta) V;
Rudolf Hanke, A.Guth, 1928
Vom Einstieg des NW schräg nach rechts zu kleiner Höhle(SU) und schräg zu Ring an der Südkante, diese hoch (links SU) bis auf den SW-Vorbau, wie NW z.G.
Löwel, Karl-Reinhart-!! Wer gerade so im vierten oder fünften Grad klettert, sollte die Finger von diesem Weg lassen. Man steht zwar immer wieder, aber die Sicherung ab dem höchst ausbruchgefährdeten Ring bis zum Vorgipfel ist sehr schlecht. Die Sanduhren sind alle sehr dünn und halten wohl kaum einen Sturz aus.
Karsten-!!Auch bis zum Ring keine gescheite Sicherung, dafür ist bereits der Einstieg überraschend knifflig. Wer hier schon basteln muss, sollte sich was anderes zum klettern suchen, denn wie Karl-Reinhart schon schrieb, ist auch weiter oben keine brauchbare Sicherung zu erwarten. Schlechten Zustand des Rings kann ich bestätigen.
QJ+!! Nach R li haltend kommen zumindest 3 gr. SU, die den freien Fall dämpfen können.
Variante zum Eckweg (Varianta Rohové) V;
Radek Meier, K. Faimanová 31.07.2004
Südkante gerade zum R des \"Eckweges\" und diesen z.G.
Zuletzt geändert: 5.1.2019 Jörg
Brutscher